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Akua Naru "The Miner's Canary"
Endlich ein neues Album der Underground HipHop-Queen
 
The Miner's Canary
CD, LP 
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Akua Naru ist nur wenigen MusikhörerInnen ein Begriff. Es ist aber auch ziemlich schwer, an Tonträger dieser außerordentlichen Frau zu kommen. Ihr erstes (und bislang einziges) Album war nach kurzer Zeit vergriffen und danach kam erstmal nix. Ein paar Gastauftritte, wie z.B. bei "Guts”, dem tiefenentspannten HipHop-Franzosen, ansonsten konnte man die in Köln ansässige Poetin nur Live bewundern - zuletzt auch im hiesigen E-Werk und bei Umsonst & Draußen in Würzburg. Dabei sollte ihrem grummeligen, energiegeladenen Funk-Rap durchaus mehr Beachtung zuteil werden. Auf "The Miner’s Canary” schaart Akua Naru eine fast unübersichtiliche Zahl befreundeter MusikerInnen um sich, die jedes Lied zu einem einzigartigen Erlebnis machen. Alleine der sehr gute Bassist Alex Rönz darf fast immer an seinen Saiten zupfen, was er z.B. herausragend auf "(Black&) Blues People” tut. Dass sich zu diesem vielschichten Album auch ein paar namhafte Gäste gesellt haben, beweist Akua Narus Ausnahmestellung. Da wäre einmal Cody Chesnutt ,der auf "Canary Dreams” seine butterweiche Soul-Stimme erhebt, oder auch Christian Scott, dessen Trompeten-Gebläse den Jazz einklammert. Auch gibt sich Georgia Anne Muldrow gesanglich die Ehre und veredelt das ebenfalls recht jazzige "Mr. Brownskin”. Im Großen und Ganzen darf über Akua Naru sowieso gesagt werden, dass sie über den "richtigen” Tellerrand - eben in Richtung Jazz - schaut und so "The Miner's Canary” von jedem HipHop-Klischee befreit. sie singt eben nicht wie ein Kanrienvogel, sondern ergibt sich eher dem Poetry-Rap, was hervorragend gelingt. Ein musikalisch absolut hochwertiges Album, dass man lange lieb haben wird - versprochen!
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